DNA-COI IM VERGLEICH
Ein DNA-basierter COI kann überraschend hoch sein, selbst wenn im jüngeren Stammbaum keine enge Verwandtschaft erkennbar ist. In geschlossenen Rassepopulationen kann sich genetische Ähnlichkeit über viele Generationen hinweg ansammeln.
Genomische Studien haben beispielsweise folgende Werte gezeigt:
Siberian Husky
Arbeits-/Schlittenhund-Populationen: ca. 15–18 %
Familienhund-Population: ca. 19 %
Show-Population: ca. 31 %
Berner Sennenhund
Durchschnitt in einer genomischen Studie: ca. 40 %
Einzelne Hunde lagen zwischen ca. 32–52 %
Ein dokumentierter Weißer Schweizer Schäferhund zeigte ein weiteres interessantes Beispiel:
Stammbaum-COI (10 Generationen): 0 %
DNA-basierter COI (Embark): 23 %
Deshalb veröffentlichen wir beide Werte.
Ein niedriger Stammbaum-COI bedeutet nicht zwangsläufig eine geringe genetische Verwandtschaft. Der Stammbaum zeigt die dokumentierte Abstammung der jüngeren Generationen, während die DNA auch genetische Ähnlichkeiten sichtbar machen kann, die sich über wesentlich weiter zurückliegende Generationen innerhalb einer Population angesammelt haben.
Die Werte aus genomischen Studien wurden mit unterschiedlichen Methoden ermittelt und dienen der Einordnung. Sie sind nicht als direkte rassespezifische Embark-Durchschnittswerte zu verstehen.